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Beta-Karotin, Folsäure, Vitamin C

Es wird empfohlen, Beta-Karotin, Folsäure und Vitamin C für die Behandlung zervikaler Dysplasie einzunehmen. Ich habe keine Beweise gefunden, dass die Einnahme von Beta-Karotin, Folsäure, Vitamin C einen beduetenden Einfluß auf den Verlauf zervikaler Dysplasie ausübt. Das schließt ihre Wirksamkeit in manchen Fällen nicht aus, besonders wenn es um Mangel an diesen Stoffen geht, aber diese Tatsache ist nicht festgestellt. Eine andere wirksame Kombination von diesen Vitaminen, anders als in einer einzelnen Study beschrieben, ist auch nicht ausgeschlossen. Manchmal kommt es vor, dass geringe Dosierungveränderungen und verschiedene Vitaminenkombinationen anders als die bisher bekannten spezifischen Kombinationen wirken.

Weiter folgen die Ergebnisse mancher Studies, die sich auf diese Frage beziehen.

Br J Cancer 1999 Mar;79(9-10):1448-53:

Randomisierter doppel-blinder Test der Anwendung von Beta-Karotin und Vitamin C bei Frauen mit leichten zervikalen Anomalien.

Mackerras D, Irwig L, Simpson JM, Weisberg E, Cardona M, Webster F, Walton L, Ghersi D Abteilung für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialhygiene, Universität Sydney, NSW, Australien.

"Eine doppel-blinde, Placebo-kontrollierte, randomiesierte Faktorenuntersuchung der täglichen oralen Einnahme von 30 mg Beta-Karotin und/oder 500 mg Vitamin C wurde bei 141 Frauen mit kolposkopisch und histologisch nachgewiesenen Atypien unklarer Natur von Plattenepithelien oder mit zervikaler intraepithelialer Neoplasie (CIN) I durchgeführt. Über einen Beobachtungszeitraum von 2 Jahren wurden 43 Fälle der Läsionregression zum normalen Zustand und 13 Progressionsfälle zur CIN II ergeben. Anhand der zur Zeit vorhandenen Befunde von dieser und den anderen Untersuchungen nimmt man an, dass eine hohe Dosierung dieser Verbindungen die Regressionverstärkung oder die Progressionreduzierung von leichten Atypien oder CIN I kaum beeinflußt."

Nutr Rev 1998 Jan;56 (1 Pt 1):9-16:

Kann eine zervikale Dysplasie und das Karzinom mit Nährstoffen vorbeugt werden?

Giuliano AR, Gapstur S Arizona Vorbeugungszentrum, Universität zu Arizona, Tucson 85724, die USA.

"Invasives Zervixkarzinom wird in 11,6% aller Karzinomerkrankungen weltweit registriert und ist der zweithäufigste Tumor der Frauen. Es ist der häufigste Tumor der Frauen, die in schwach entwickelten Ländern leben. Obwohl die Infektion mit dem onkogen HPV-Typ mit den meisten Ursachen vom Zervixkarzinom assoziiert wird, ist die HPV-Infektion allein eine ungenügende Ursache des Zervixkarzinoms. In den Untersuchungen der letzten Jahrzehnten wird auf die Rolle der Nährstoffe in der Vorbeugung des Zervixkarzinoms hingewiesen. Jedoch sind die Ergebnisse der Phase III von Einnahmestudien von Beta-Karotin und Folsäure negativ. Mögliche Gründe ungenügender Wirksamkeit werden im Kontext zervikaler Karzinogenese besprochen."

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Dr. Joe Glickman, Jr., M.D.

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